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pwned! Review

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Review (Music)

 

Bullet For My Valentine - Scream Aim Fire (2008) (by Mario)

 

Bullet For My Valentine – die Band, die mit ihrem ersten Album, „The Poison“, beinahe die ganze Szene in Staunen versetzte. Die Band, die mit ihrer unvergleichlichen Art viel Anklang bei den großen Musiksendern und somit auch bei der breiten Masse fand. Aber auch die Band, die beim Musikvideo zu „Tears Don't Fall“ die Schreiszenen rausschnitt, um sich besser Vermarkten zu können. Keine idealen Voraussetzungen für die Veröffentlichung eines neuen Albums. Dennoch könnte Bullet For My Valentine mit einem weiteren Stück Musikgeschichte alle Kritiker in die Schranken weisen und sich im großen Musikbusiness behaupten. Hält die neue Platte „Scream Aim Fire“ den Erwartungen stand oder war „The Poison“ das Meisterstück der jungen Waliser?

„Scream Aim Fire” beginnt mit der gleichnamigen Single und zeigt sofort, dass man nicht mit einem „The Poison“-Remake rechnen kann. Kein stimmungsvolles Intro, keine Power im ersten Lied, eben keine „The Poison“ ähnliche Musik. „Scream Aim

 Fire” zeigt wie das Album werden könnte, nur Durchschnittlich. Mit Lied Nummer 2, „Eye of the Storm“, wird klar, wieso Bullet for My Valentine in ihren früheren Tagen als Metallica-Coverband auftraten. Die Ähnlichkeit zu Iron Maiden und Metallica ist unverkennbar. Bei  „Hearts bursts into Fire“ wird eine etwas ruhigere Stimmung angeschlagen, die schnell zu einem Gemisch aus Pop und Rock mutiert. Nichts für hartgesottene Metal Fans, aber auch zu einem guten Rocksong fehlt das gewisse Etwas. Bei „Waking The Demon“ fragt man sich, warum der Dämon nicht schon früher geweckt wurde. Dieser Song zeigt, dass Bullet for My Valentine weiterhin das Potenzial zu einer erfolgreichen Band hat. Bei „Deliver Us From Evil“ bekommen wir nun das langersehnte Intro, über 1 Minute instrumental bis Bullet For My Valentine eines ihrer überzeugenden Lieder abliefert. „Disappear“, „Take It Out On Me“ und „Say Goodnight“ sind nicht mehr als Durchschnittslieder, die repräsentativ für die Qualität des Albums stehen. Es sind langweilige Songs die nichts bieten, als Erinnerungen an ähnliche Lieder des vorherigen Albums. „End Of Days“ macht noch einmal Spaß auf Mehr, wird aber aus einem Sumpf aus „Last To Know“ und „Forever And Always“ erschlagen.

 

Top:

- Waking The Demon

- Deliver Us From Evil

- End Of Days

 

Neutral:

- Hearts bursts into Fire

- Disappear

- Eye of the Storm

- Last To Know

 

 

Flop:

- Scream Aim Fire

- Take It Out On Me

- Say Goodnight

- Forever And Always

 

Fazit:

Bullet for My Valentine enttäuscht über weite Strecken mit ihrem Album „Scream Aim Fire“. Nach dem Meisterstück „the Poison“ haben die Waliser etwas am Elan eingebüßt und ein mittelmäßiges Album, mit kaum Höhepunkten und viel Pop/Rock-Abklatsch, veröffentlicht, das weder hartgesottene Anhänger noch Gelegenheitshörer überzeugt. Man kann getrost sagen, dass sie mit „Scream Aim Fire“ nicht den Durchbruch im Musikbusiness geschafft haben und somit bleibt leider nur die Hoffnung auf das nächste Album.

 

Bewertung: 5.8