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pwned! Review  

  

Review (Music)

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Collateral Damage - Schatzschuhe 2 GO  (2017) (by Chris)



Ein Jahr ist seit dem letzten Albumrelease vergangen. Viel hat sich seitdem getan, präsentiert sich Collateral Damage nun mit vergrößerter Band und dem neuen Album „Schatzsuche 2 GO“. Der Zuhörer kann sich also vorsichtigen Schrittes auf die Suche nach den Songschätzen des Albums begeben.

Und Schätze gibt es einige zu finden. Passend zur Schatzsuche überzeugt allen voran „Catherine of Aragon“ mit abenteuerlustig geprägtem Soundbild gepaart mit dem für die Band typischem Rock-Refrain und einem klasse Gitarrensolo. Auch die Gitarrennummer „Teleportation“ geht wunderbar ins Ohr. Nicht nur „sternenförmig abgeschmeckt“, sondern auch erfrischend neu klingt das Instrumental und fügt sich gut in das Albumkonzept ein.

 

 

 

 


Als größte Schatztruhe erweist sich „Neon Party“, wo sich die Band soundtechnisch austobt und eine Hommage an die 90er Partys im Mono mit typischen „Laugh Metal“ Sound zelebriert. Das Lied spiegelt den Soundtrack für einen Abend im Club mit erotischen Höhen und Tiefen, actionreichen und ruhigen Minuten wider.

Im Prinzip rundet dieser Song trotz oder gerade wegen seiner Länge ein gutes Album ab, wäre da nicht noch der Song „Want to“, der als eine Art Bonussong daherkommt. Dies ist keinesfalls abwertend gemeint, gehört das Lied doch zu einem der besten des Albums. Neben dem stimmigen Popinstrumental, harmoniert das Duo aus Michael D Noise und der Managerin über den ganzen Titel souverän und klingt sehr erfrischend.

Dass nicht alles Gold ist was glänzt, zeigt „Insel der verlorenen Seele“. Es wird versucht durch Stimm- und Instrumentengewalt zu überzeugen, klingt aber eher überladen und gehört zu den schwächeren Songs des Albums. Morning Light passt zum Sound des Albums, dennoch fehlt das gewisse Etwas. Auch textlich und gesanglich offenbaren sich hier und da Schwächen wie im Intro oder der Brigde von „Catherine of Aragon“.

 

Top:

- Catherine Of Aragon

- Telepotation

- Sternenförmig Abgeschmeckt

- Das Spiel

- Neon Party feat. Flexinator

- Want to feat. Die Managerin




Neutral:

- Schatzsuche 2 GO

- Insel der verlorenen Seele

- Morning Light




Flop:

- Die Siri Chroniken feat. Liz LA




Fazit:

Die verbesserte Produktion ist der größte Pluspunkt. Insgesamt bringt die Hinzunahme des neuen Bandmitglieds Overzulu den Sound auf eine neue Stufe. Auf den gewohnten CollaD-Sound muss der Zuhörer dabei nicht verzichten. Das Experiment „Want to“ gelingt, mehr in diese Richtung wäre wünschenswert. Auch wenn die eine oder andere Gesangsstunde der Band gut tun würde, liefern Collateral Damage mit Schatzsuche 2 go ein gutes Album ab, was zugleich ihr bis dato bestes Album Release darstellt.

 


Bewertung: 7,6/10