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pwned! Review  

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Review (Music)

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Franky Kubrick - Dramaking (2008) (by Chris)

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Karibik Frank aka. Franky Kubrick wirft nun sein zweites Soloalbum auf den Markt mit dem Namen „Dramaking“. Schon auf seinem ersten Album „Rücken zur Wand“ und dem Mixtape „Mein Moneyfest“ zeigte uns Franky Ansätze seiner Storyteller-Qualitäten - nun widmet er ihnen ein komplettes Album. Doch verdient der so genannte „Dramaking“ es wirklich so bezeichnet zu werden?

„Wenn ich geh“ wäre in meinen Augen zwar ein besser Abschluss für ein Album, aber das ändert letztendlich nichts an der Qualität des Liedes und zeigt dem Hörer gleich in welche Richtung es auf dem Album gehen wird - das Ganze wirkt sehr stimmungsvoll und atmosphärisch. Und genauso geht es auch auf den nächsten Liedern weiter.

 

 

 


Der Titeltrack „Dramaking“ knüpft nahtlos an den ersten Song an. Gesanglich unterstützt wird Franky dabei von Moe Mitchell, der mit seiner Stimme sehr gut eingesetzt wird. Die Single „Was sie hörn wollen“ schlug schon weit vor Albumrelease große Welle, da das Lied von Imagerapper, Majolabels und die Macht der Medien handelt und damit nicht gerade zimperlich umgeht.

„Im Herz“ ist das zweite Lied das Franky seinem kleinen Sohn Quentin widmet (neben „Kinderaugen“) - sehr ehrlich und voller Gefühle. Das erste Mal dramatisch wird es in „Keines Weiss“. Eine Geschichte über eine junge Türkin, die von zuhause abhaut, weil sie sich zu eingeengt fühlt. „Press Rewind“ erzählt eine Geschichte verkehrt herum. Die Idee ist zwar nicht neu, aber die Umsetzung ist Franky sehr gut gelungen.

„Nie wieder weg“ ist der einzige Battletrack und sorgt für eine willkommene Abwechslung auf der CD. Auch Kollege Banjo überzeugt wie gewohnt.

Der letzte Song auf der CD knallt nochmals so richtig rein. „Unsterblich“ ist mit Sicherheit das beste Lied auf dieser Platte - und zwar mit Abstand - obwohl es einige sehr gute Lieder auf „Dramaking“ gibt. „Unsterblich“ aber erzeugt eine solch gewaltige Atmosphäre, dass man eigentlich nur noch staunen kann. Wirklich sehr beeindruckend.

 

Top:

- Wenn ich geh

- Dramaking feat. Moe Mitchell

- Was sie hörn wollen

- Im Herz feat. Xavier Naidoo

- Keiner weiß feat. Damdam

- Press Rewind

- Meine Melodie

- Nie wieder weg feat. Olli Banjo

- Unsterblich

 

Neutral:

- Alles feat. Joce n Reza

- Wo ich herkomm feat. Fetsum

- Was Mann braucht feat. Jonesmann & Nanalee Vaonger

- Eine Chance feat. Hila

- Block zu Block feat. Amaris

 

Flop:

- Strassenhit

  

Fazit:

Der Dramaking beweist, dass er diesem Namen würdig ist. Neben fesselnden Geschichten, ist es vor allem die trübe Atmosphäre, die das Album großartig werden lässt. Trotz allem hätte ein wenig mehr Battlerap der ganzen Sache gut getan, aber der Dramaking steht eben für Geschichten und nicht für Punchlines - deshalb sei ihm verziehen.

 

Bewertung: 7.8